Geschichte des Klosters

Die Anfän­ge

Die Wit­we Wen­del­mund von Kot­hau­sen und ihre Söh­ne ermög­lich­ten 1283 durch eine Stif­tung die Grün­dung eines Klos­ters in der Stadt Neuss. Der Köl­ner Erz­bi­schof Sieg­fried von Wes­ter­burg bestä­tig­te die Stif­tung eines „monas­te­ri­um sanc­ti­mo­nia­le ordi­nis s. Cla­rae“ am 16. Okto­ber 1283.

Die wei­te­re Ent­wick­lung

1716 begann man mit einem Neu­bau des Klos­ters in der Kla­ris­sen­stra­ße, wel­ches bis zur Säku­la­ri­sa­ti­on Bestand hat­te.

Erst Ende des 19. Jahr­hun­derts wur­de durch Cle­mens Sels und Karl Tücking eine Viel­zahl von Urkun­den und Akten aus dem Archiv der Kla­ris­sen zu Neuss bekannt, die die Klos­ter­ge­schich­te auf­zei­gen. Über den Grund­be­sitz des Klos­ters schrieb Tücking: „1795 hat­te das Klos­ter im gan­zen 146 Mor­gen, von denen es an Jah­res­pacht 63 Mal­ter Rog­gen erhielt“.

Das Gebäu­de des ehe­ma­li­gen Möbel­hau­ses Trös­ser an der Ecke Oberstraße/Klarissenstraße ver­fügt über weit­läu­fi­ge und unge­wöhn­lich hohe Kel­ler­ge­wöl­be die teil­wei­se noch bis unter die Ober­stra­ße rei­chen. Sie gehör­ten zum 1802 säku­la­ri­sier­ten Klarissenkloster und beher­ber­gen wohl noch heu­te Grab­kam­mern mit den sterb­li­chen Über­res­ten von Kla­ris­sen. Zum Teil stam­men sie aus dem 13. Jahr­hun­dert.

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